Ein Aussichtsturm für Oderberg?

Ein lang gehegter Wunsch der Oderberger könnte in Erfüllung gehen – endlich wieder ein Aussichtsturm, wie er bis Kriegsende schon einmal auf dem Pimp20160408_193604_resizedinellenberg stand. Dies ist das Ergebnis der Arbeit einer 6-köpfigen Studentengruppe der Hochschule für nachhaltige Entwicklung, die in einem Projektsemester dieser Frage nachgingen. Nachdem sie für ihre Arbeit bereits gute Noten an der Hochschule bekommen haben, stellten sie sich am 8. April den Fragen der interessierten Oderberger, die an diesem Abend dazu auf die “Riesa”  kamen, darunter auch die Bürgermeisterin.

Als bevorzugter Standort, mit dem auch die Behörden – von der Bauaufsicht bis zur Biosphäre – einverstanden wären, stellte sich der Albrechtsberg heraus. Argumente dafür sind außerdem die Stadtnähe und die Tatsache, dass der Berg im Eigentum der Stadt Oderberg ist, anders als z.B. der Pimpinellenberg oder der Geistberg. Die Studenten ließen die Gäste einen Drohnenflug über die Stadt erleben, mit dem sie erkunden wollten, welchen Blick man vom Turm aus genießen könnte. Und sie stellten viele Beispiele von Türmen anderenorts inklusive der Baukosten zusammen.

Auch wenn die Zeichen grundsätzlich auf Grün stehen, wird es bis zur Umsetzung noch ein weiter Weg sein. Der genaue Standort und vor allem das Aussehen des Turms, vielleicht auch nur einer Plattform, muss abgestimmt werden. Schließlich möchte man das wunderschöne Stadtpanorama mit der Kirche nicht beeinträchtigen. Alle Anwesenden sprachen sich dafür aus, die Sache anzugehen. Die Studenten zeigten auch einige Fördermöglichkeiten auf, die es weiter zu erkunden gilt. Wenn es gute Aussichten und genug Unterstützung gibt, wird sich der Verein Perspektive Oderberg gern in engem Zusammenwirken mit der Bürgermeisterin für die Realisierung einsetzen.

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