Lebendiger Adventskalender in Oderberg:

Weihnachten 2020, ob sich auch dieses Jahr die Oderberger auf dem Sternenmarkt begegnen können, ist nicht gewiss. Gewiss aber ist, dass sich die Stadt festlich schmücken wird in der Adventszeit, für die Oderberger und ihre Gäste. Und gewiss ist auch, dass sie sich begegnen werden an den Schaufenstern rund um den Oderberger Marktplatz. Denn dort wird es dieses Jahr erstmalig den Oderberger Adventskalender geben.

Jeden Tag vom 1. bis zum 24. Dezember wird zwischen 15 und 16 Uhr das Fensterchen mit dem jeweiligen Datum geöffnet werden und sich dahinter eine kleine Überraschung zeigen.

Das kann ein Weihnachtsgedicht sein, das kann die Lieblingspuppe der Großmutter sein, das kann die Spielzeugeisenbahn sein oder ein wunderschönes weihnachtliches Bild. Lassen wir uns überraschen, was sich die 24 Schaufenster-Eigentümer und ihre Partner, die regionalen Künstler und Gestalter einfallen lassen, um uns in dieser besonderen Adventszeit zu erfreuen. Initiiert wird die Aktion von der »Perspektive Oderberg e. V.« und unterstützt von der Kulturförderung Barnim.

Und an einigen Tagen werden besondere Überraschungen enthüllt. So wird sich das Theater OKNO im Rahmen des besinnlichen Adventsnachmittag am 5. Dezember um 15 Uhr auf dem Marktplatz zeigen. Ebenfalls an diesem Tag können bei Frau Köpke wie jedes Jahr die Gewinne der Weihnachtslotterie eingelöst werden.
Und am 24. Dezember gibt es natürlich auch etwas Besonderes zu erleben, dann schon am Vormittag um 11 Uhr … aber was wird noch nicht verraten.

Im Moment fehlen noch 2 bis 3 Künstler oder Gestalter für die 24 Fenster und wer sich jetzt angesprochen fühlt und Lust hat, bei dem Projekt mitzumachen, der kann sich noch schnell melden unter der Telefonnummer 0176 2191 0286 oder per E-Mail an papillon.heike@gmx.de.

Wir wünschen allen eine besinnliche und freudvolle Vorweihnachtszeit
Heike Fröhlich-Rocher

Oderberger Herbstmarkt – 3.10.2020

Von 13 bis 18 Uhr.

Es wird wie jedes Jahr eine bunte Auswahl an kulinarischen Spezialitäten aus der ganzen Welt zum Kosten geben. Dabei sind alle Anbieter aus Oderberg. Und wer als Oderberger auch Snacks aus seinem Heimatland vorstellen möchte, ist herzlich eingeladen sich zu beteiligen. Aufgrund der Abstandsregelung verzichten wir dieses Jahr auf eine lange Tafel. Einzelne Sitzgelegenheiten zum Verweilen wird es trotzdem geben.
Wer Pflanzen aus dem Garten oder aus dem Topf sucht, oder diese übrig hat und mit anderen tauschen möchte, wird bestimmt bei der Pflanzentauschbörse fündig oder einen Abnehmer finden. Viele andere Aktionen sind in diesem Jahr zusätzlich geplant, so laden Beata Kana und Heike Rocher vom Theater OKNO zum gemeinsamen Tanz ein. Musikalisch begleitet wird der Nachmittag von Liz Erber und Gästen.

Es wird wieder ein kunterbunter Nachmittag auf dem Marktplatz in Oderberg.

Anmeldungen für den Markt sind noch bis 2.10. unter 017621910286 möglich.

Eine Friedenslinde in Oderberg!

Vor der Pflanzung spricht Herr Löbe vom EJF.

Vor der Pflanzung spricht Herr Löbe vom EJF.

Viele freundliche Menschen hatten sich am 25. April 2016 im Hof des neuen Übergangswohnheims an der Hermann-Seidel-Straße versammelt, um bei der Pflanzung der Friedenslinde dabei zu sein.

Der schon stattliche junge Baum wurde mittels Kran in die Pflanzgrube gehoben und mit feierlicher musikalischer Umrahmung eingepflanzt. Der Landkreis, der Träger EJF, die Willkommensinitiative, auch die Verwaltung des Biosphärenreservates und die Flüchtlinge selbst, griffen zu den Spaten, um die Muttererde auf den Wurzelballen zu schippen. Anschließend wurde der Baum gut gewässert. Die Bewohner und die Leitung des Heimes werden sich auch weiterhin um den Baum kümmern, aber auch die beauftragte Firma soll in den ersten 3 Jahren dafür sorgen, dass er gut anwächst. Die Finanzierung erfolgt durch den Landkreis, der regelmäßig zum Tag des Baumes den Baum des Jahres pflanzt, der daran erinnern soll, wie wichtig Bäume für uns Menschen sind. In diesem Jahr die Winterlinde, die als symbolträchtiger und beliebter Baum den Gedanken des friedlichen Miteinanders in Oderberg manifestieren soll.
In den vorangehenden Ansprachen fanden Herr Löbe vom EJF und Frau Ulonska vom Landkreis freundliche Worte und äußerten die Zuversicht, dass trotz der Anfangsschwierigkeiten, die mit dem vor einem Jahr eröffneten Heimbau zusammen hingen, die Dinge in Oderberg weiterhin eine gute Entwicklung nehmen werden.

Gemeinsames schaufeln: Die Linde wird gepflanzt.

Gemeinsames schaufeln: Die Linde wird gepflanzt.

Sie dankten dafür auch der Willkommensinitiative Oderberg (WiO), die zahlreich vertreten war, die insbesondere auch den kulinarischen Rahmen zu diesem Fest lieferte. Einige von der WiO bereiteten in den Stunden vorher gemeinsam mit den Heimbewohnern köstliche Salate und Schnitten mit Wildkräutern zu. Das EJF grillte „halal Würstchen“, so dass auch die Heimbewohner gern das gemeinsame Essen genossen. Die Kinder spielten mit Zirkusgeräten vom Zirkus Zack, der in den Sommerferien wieder in Oderberg Station macht. Außerdem konnten sich alle Kinder phantasievoll schminken lassen. Den großen leuchtenden Augen in den grünen, blauen und geblümten Gesichtern war die Freude darüber anzusehen.

Für die Musik sorgten Christian und Luise von Recklinghausen – mit E-Piano, Trommel und Geige gab es besinnliche Momente bei „Am Brunnen vor dem Tore“ und Fröhlichkeit beim gemeinsamen Singen von „Alt wie ein Baum“. Als gegen Ende arabische Musik aus den Lautsprechern tönte, tanzten die jungen Männer Schulter an Schulter – ein beeindruckendes Bild.

Alle Gäste, unter ihnen auch die Bürgermeisterin Frau Hähnel, ließen sich von der guten Stimmung anstecken.

Ein hoffnungsvoller Tag für Oderberg!

 

Frühjahrsputz – Oderberg sagt Danke!

Ca. 40 Helfer sorgten an vielen Stellen in der Stadt für Ordnung und Sauberkeit und wurden dabei tatkräftig von den Kollegen des Bauhofs unterstützt. Nun sind Puschkinufer, Bardinweg, die Straße zur Werft, der Radweg nach Neuendorf, der Lange Gang, die Altstadtgassen, das Umfeld der Linde und die Treppe zum Albrechtsberg von Unrat befreit und können den Besuchern einen freundlichen Anblick bieten. Eine besondere Aktion war das Beseitigen gefährlicher Reste von Eisenzäunen, worum sich einige starke Männer kümmerten. Nach getaner Arbeit traf man sich am Bratwurstgrill auf dem Markt.

Herzlichen Dank allen fleißigen Helfern!20160409_110832_resized 20160409_111120_resized 20160409_115838_resized

Ein Aussichtsturm für Oderberg?

Ein lang gehegter Wunsch der Oderberger könnte in Erfüllung gehen – endlich wieder ein Aussichtsturm, wie er bis Kriegsende schon einmal auf dem Pimp20160408_193604_resizedinellenberg stand. Dies ist das Ergebnis der Arbeit einer 6-köpfigen Studentengruppe der Hochschule für nachhaltige Entwicklung, die in einem Projektsemester dieser Frage nachgingen. Nachdem sie für ihre Arbeit bereits gute Noten an der Hochschule bekommen haben, stellten sie sich am 8. April den Fragen der interessierten Oderberger, die an diesem Abend dazu auf die „Riesa“  kamen, darunter auch die Bürgermeisterin.

Als bevorzugter Standort, mit dem auch die Behörden – von der Bauaufsicht bis zur Biosphäre – einverstanden wären, stellte sich der Albrechtsberg heraus. Argumente dafür sind außerdem die Stadtnähe und die Tatsache, dass der Berg im Eigentum der Stadt Oderberg ist, anders als z.B. der Pimpinellenberg oder der Geistberg. Die Studenten ließen die Gäste einen Drohnenflug über die Stadt erleben, mit dem sie erkunden wollten, welchen Blick man vom Turm aus genießen könnte. Und sie stellten viele Beispiele von Türmen anderenorts inklusive der Baukosten zusammen.

Auch wenn die Zeichen grundsätzlich auf Grün stehen, wird es bis zur Umsetzung noch ein weiter Weg sein. Der genaue Standort und vor allem das Aussehen des Turms, vielleicht auch nur einer Plattform, muss abgestimmt werden. Schließlich möchte man das wunderschöne Stadtpanorama mit der Kirche nicht beeinträchtigen. Alle Anwesenden sprachen sich dafür aus, die Sache anzugehen. Die Studenten zeigten auch einige Fördermöglichkeiten auf, die es weiter zu erkunden gilt. Wenn es gute Aussichten und genug Unterstützung gibt, wird sich der Verein Perspektive Oderberg gern in engem Zusammenwirken mit der Bürgermeisterin für die Realisierung einsetzen.

200 Besucher beim Konzert des syrischen Lautenvirtuosen Farhan Sabbagh

20160306_154303Am Sonntag, den 6. März, war das Dietrich-Bonhoeffer-Haus in der Gartenstraße von Oderberg voller Menschen, die sich im Saal, in den Gängen, in den Nebenräumen und selbst auf der Treppe sitzend ein besonderes Event nicht entgehen lassen wollten – das Konzert des syrischen Lautenvirtuosen Farhan Sabbagh. Mehr als 200 Besucher waren von den Klängen der arabischen Laute angetan und genossen trotz der Enge diese besondere Musik und spendeten reichlich Applaus. Die Hälfte der Besucher waren syrische Flüchtlinge, die in unserer Region eine Bleibe gefunden haben. Sie waren extra aus den Unterkünften in Wandlitz, Angermünde, Freienwalde, Eberswalde und Oderberg gekommen, um ihren Landsmann live zu erleben. Der gastgebende evanglische Pfarrer Johannes Reimer und die Sprecherin der Oderberger Willkommensinitiative Almut Berg begrüßten die Besucher und den Künstler Farhan Sabbagh sehr herzlich. Dieser ließ es sich nicht nehmen, seine Stücke selbst in arabisch und deutsch anzusagen.
Er lief in seiner Darbietung zu begeisternder Höchstform auf, wobei neben der arabischen Laute auch Rahmentrommeln zum Einsatz kamen, auf denen er von seinem Sohn Amir Sabbagh und seinem Schüler Christoph Hummel begleitet wurde. Unter den Zuhörern aus Fern und Nah entstand eine fröhliche Stimmung, die sich im Anschluss auch auf das Buffet übertrug, das sich trotz der Menschenmenge als geselliges Miteinander gestaltete. Das Buffet selbst war ein Gemeinschaftswerk der Veranstalter und der Besucher, wobei sowohl Kaffee, Tee und Kuchen als auch Hummus und arabische Süßspeisen und exotische Salate reichlich im Angebot waren, so dass für alle gesorgt war. Gleichzeitig ergab sich so für viele Menschen die Gelegenheit zu einem intensiven Austausch. Ein herzlicher Dank gilt nicht zuletzt den Organisatoren und den fleißigen Helfern, die alle Hände voll zu tun hatten.

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Vortrag zu Wölfen in unserer Region

WolfDie Einwanderung und Ausbreitung von Wölfen in unserer Region löst bei uns Menschen unterschiedliche Reaktionen aus. Während Naturfreunde die Ankunft des Raubtieres begrüßen, sind andere Bürger verunsichert, weil sie Schäden und Unheil befürchten.

Carina Vogel ist vom Landesumweltamt beauftragt, sich um das Thema Wölfe zu kümmern und insbesondere Landnutzer zu Schutzmaßnahmen zu beraten. Sie weiß bescheid über die Natur des Wolfes und konnte dies anhand von Fotos und Videosequenzen gut veranschaulichen. Sie informierte auch über die aktuellen Entwicklungen in Brandenburg und in unserer Region.

Sie berichtete von der Ausbreitung des Wolfes seit den 90-er Jahren.

Aktuelle Zahlen für Brandenburg: (werden nachgeliefert)20160304_202606 20160304_205346

Derzeit geht man davon aus, dass es in der Region Barnim-Uckermark-MOL noch keine Wolfsrudel gibt, wohl aber durchziehende Einzeltiere, die dann leider oft zum Verkehrsopfer werden.

Ca. 25 Gäste aus Oderberg und der Region nutzten am 4. März 2016 die Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren.