Auswertung der Auftaktveranstaltung „Perspektive Oderberg“ vom 10. Oktober 2011

Auswertung der Auftaktveranstaltung „Perspektive Oderberg“ vom 10. Oktober
2011 – Zusammenfassung der Meinungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
zu den Themenbereichen Wirtschaft und Arbeit, Natur und Tourismus
sowie Lebenswerte Stadt, Stadt und Historie

Download (PDF): Auswertung 10.10. vollständig

Arbeit und Wirtschaft, Natur und Tourismus

WIRTSCHAFT

Schaffen von Arbeitsplätzen
Mehr Arbeitsplätze/Beschäftigung notwendig (4 mal genannt)
Aus 2.000 wurden 200 Arbeitsplätze
Investoren nach Oderberg locken!
Breitband- Versorgung schaffen
Versuch (wie auch immer) mit „mittelgroßen“ Investoren in Kontakt zu treten und
sie zu bewegen, hier sich niederzulassen (als Zugpferd)
Denkmalschutzauflagen lockern um Investitionen zu ermöglichen
Holzverarbeitung als möglichen Wirtschaftszweig wiederbeleben
Arbeitsplätze in der Forstwirtschaft möglich?
„Zuwanderer-Dorf“ Brodowin ist positives Beispiel für das Schaffen von Arbeitsplätzen
Einzelhandel, Dienstleistungen und Versorgung
Discountmärkte im Umland vernichten Einzelhandel
Polenmärkte ziehen Kaufkraft aus Oderberg und der Region ab
Zusammenarbeit mit Polen verbessern
Lokales Handwerk und Branchen
Regionalspezifisches Handwerk fördern
Traditionelle Handwerksbetriebe erhalten und weiterführen, vorhandene Gewerbe
besser stärken
Übersicht über die in Oderberg tätigen Handwerksbetriebe, damit wir als Einwohner
hiesige Handwerker bevorzugen können
Bevorzugung von heimischen Unternehmen bei Ausschreibungen – Nutzung der
eigenen Ressourcen, Heimische unternehmen binden (5 mal genannt)
Bewusstsein für lokale Wirtschaftskreisläufe stärken -Förderung der lokalen Kleinunternehmer
Handwerk ansiedeln – Elektrizität, Maler, Kfz vorhanden (2 mal genannt)
Ausbauen von Dienstleistungen z.B. Schuhmacher, Nähstube
Kleingewerbe im Stadtkern ansiedeln, um leerstehende Gebäude zu beleben
Polen? (polnische Gewerbetreibende ansiedeln) (pro und contra)
Stahlbau und Schiffbau
Standorterhaltung „Stahlbau Oderberg“
Stahlbaubetrieb/Werft einzige Perspektive für junge Menschen
Voigt, Kunze, Arndt, Hampel – Elektro, 1-15 Angestellte
Nur ein Unternehmen Stahlbau (100 Beschäftigte)
Schiffbauabhängig – von Kommune nicht zu beeinflussen
Ausbildung
Mangelnde Schulausbildung, schlechte Chancen für Berufsausbildung
Ausbildungsplätze schaffen
Auszubildende übernehmen (werden oft nicht übernommen, z.B. im Handwerk)
Perspektive Oderberg, Auswertung der Auftaktveranstaltung vom 10.10.2011 Stand 7.11.2011
Georg Balzer, Büro STADTLANDPROJEKTE 4
Landwirtschaft und lokale Produkte
„Kleinteilige“, private Landwirtschaft fördern (kurze Betriebswege) evtl. Berliner
Bedarf decken
Kleinstrukturierte Landwirtschaft fördern
Lokale Produkte entwickeln (Bsp. Oderberger Eis)
Selbständige fördern
Mehr Selbständige – Risikobereitschaft fehlt
Selbständige besser unterstützen durch Unterstützung/Beratung/Fördergelder
(Konkurrenz Angermünde/Eberswalde)
Marketing und Steuern
Oderberg ein Wahrzeichen/Label geben um Bewusstsein für die Region zu stärken
„Alt-Gewerbetreibende“ beraten, noch mal anzufangen – Förderberatungstag
Zuzugsprämien für Firmen und Menschen
Begrüßungsgeld für Gewerbetreibende (via Sparkasse)
Zu hohe Steuersätze (hält Interessenten ab)
Idee: Steuern für die kleinen Läden senken wegen der besseren Wettbewerbsfähigkeit
(2 mal genannt)
Tourismus, Marketing und Naherholung
Marketing und Information
Aktuelle Situation
Oderberg wurde vergessen, was den Tourismus angeht – hat die Entwicklung verschlafen
Kein Geld vorhanden – nichts ist möglich
Bürger müssen selbst Hand anlegen, sonst wird das nichts!!!
Information und Werbung
Historische Stadtführungen anbieten (3 mal genannt)
Radiowerbung nutzen/ intensivieren (3 mal genannt)
Hinweise vom Kloster Chorin und Schiffshebewerk Niederfinow nach Oderberg
(Beschilderung mit km Zahl)
Hinweise auf Museum, auch amtsgrenzenübergreifend
Touristenführer gestalten (Flyer, Buch)
Zusammenarbeit mit Partnerstädten und Nachbargemeinden
Partnerstädte (welche sind das eigentlich?)
Kommunikation mit den Nachbargemeinden suchen
Standort Oderberg mit Nähe zu Berlin und weiteren großen Städte nutzen (Eberswalde,
Frankfurt Oder, Angermünde)
Mehr Unterstützung vom Land und Kreis für touristische Werbung einfordern
Perspektive Oderberg, Auswertung der Auftaktveranstaltung vom 10.10.2011 Stand 7.11.2011
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Erhalt und Entwicklung lokalspezifischer Einrichtungen
In Abstimmung mit Pfarramt bessere Hervorhebung der Tätigkeit Stüler(?) bei der
Nikolaikirche sowie Kirchen der Umgebung (Hohensaaten, Brodowin, Chojna)
Auch bei erhaltenem historischem Stadtbild sollte für Besonderheiten der Stadt
bessere tourismusrelevante Hinweistafeln platziert werden, z.B. Civitus dei –
Kloster als „Keimzelle Chorins“, Marienpfad, Albrechtsweg, Auswandererhäuser,
seltene Pflanzenvorkommen, ehemaliges jüdisches Bethaus
Stärkere Hervorhebung des Zuwegs zum jüdischen Friedhof
Erhalt der letzten Überreste von Zwangsarbeiterunterkünften
Anstreben einer „historischen Meile“ am Wasser von Bärenkasten über Museumspark
bis Bollerwerk
Beleuchtung der Kirche bis 22:00 Uhr ist positiv
Erhaltung Stadtrecht
Verbesserungsvorschläge zur touristischen Entwicklung
Tourismus fördern (2 mal genannt)
Luftkurort!! Wiederbeleben- Anerkennung anstreben- Alleinstellungsmerkmal (2
mal genannt)
Wie können Touristen für Oderberg besser gebunden werden?
Werbung/ Tourismus durch historische Stadt
Führen der traditionellen Bezeichnung Oderberg Mark
Positiv: Heimatverein, Kanuverleih, Kulturverein, Riesa
Positive Entwicklung im Tourismus bereits zu verzeichnen
Straßenbeleuchtung verbessern (nur bis 20:00 Uhr ist touristenfeindlich)
Bärenkasten besser ausschildern (wer findet den Bärenkasten? Veranstaltungen)
Reitwege ausweisen
Draisine aktivieren (aktiv?)
Kletterwald einrichten- fehlt bisher
Go Kart, Bowling oder Kegeln anbieten
Rad- und Wanderwege einrichten und ausschildern (fehlt bisher)
Potenziale (Naturräumliche Lage)
Stärken des Naturraums
Schöne Landschaft vorhanden (3 mal genannt)
Die Stärke von Oderberg ist unsere Natur und Umwelt! (2 mal genannt)
Landschaftlich schöne Stadt
Unsere schöne Natur
Naturlehrpfad ist sehr gut
Wasser vorhanden, Natur vorhanden –aber der Tourismus stagniert
Lage Wasser (Fluss) – Wald – Berge/ Hügel (4 mal genannt)
Günstige Wasseranbindung
Fluss als Gefahr – Hochwasser
Naturraum und Stadtbild
„schönes Örtchen“ aber Häuser(-Fassaden) – aus Touristensicht eher schlecht
Image von Oderberg – liegt schön in der Natur, aber die Stadt selbst??
Dorf-Charakter der Stadt
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Wanderwege- Handlungsbedarf
Wegenetz ergänzen und pflegen
Wanderwege wieder ausbauen (Feld- und Waldwege pflegen/ begehbar machen/
für Pferdewagen befahrbar machen) (8 mal genannt)
Historische Wanderwege wieder ausweisen (inkl. Hütten), „Historischer Fußspuren“-
Verlauf“ (ähnlich „Poggenpad“ in Quakenbrück oder Themenwege in London
u. Paris) (3 mal genannt)
Bänke am Puschkinufer und Uferpromenade aufstellen, Promenadenwege ausbauen
(5 mal genannt)
Sanierung der Wanderwege am Albrechtsberg, am Geißelberg und am Galgenberg
Fertigstellung des Wanderweges Südseite vom Geisberg (Hangrutsch)
Aussichts-„Punkte“ besser erreichbar machen, ausschildern, erschließen
Umpflügen von Wegen verhindern – Schläge verkleinern
Einheitliches Erscheinungsbild der Wanderwege gewährleisten
Fahrgäste der Schiffe ins Zentrum leiten um mehr Kunden für die Innenstadt zu
gewinnen
Beschilderung und Information
Schilder mit Stadtplan: Hier stehe ich, da ist Museum/ Wehrkirche/ Nikolaikirche/
Bärenkasten
Gehweg Schwedter Straße aufwerten (zur Zeit in sehr schlechtem Zustand)
Beschilderung auch in Polnisch (3 mal genannt)
Radwege
Radwegenetz ergänzen
Radwege anlegen, ausbauen (8 mal genannt)
Fehlender Radweg durch die Stadt Oderberg
Radweg aus der Stadt hinaus/in die Stadt hinein – Konflikt Schwedter Straße/
LKW’s vermeiden (5 mal genannt)
Radweg von Altstadt zum Steinlager nötig
Verbindung Altstadt zur Siedlung schaffen
Rad- und Wanderwege auf den ehemaligen Gleisanlagen Freienwalde-
Angermünde schaffen
Radwegkonzept Oderberg – Hohensaaten (Alte Oder) – Krebssee, von Oderberg –
zum Parsteinsee, Liepe (Treidelweg – Schöpfweg – Bralitz) – Hebewerk, Eisenbahnbrücke
z. Werft u.v.m. (5 mal genannt)
Wald und Seen (z.B.) Parsteinsee) in Radfahrer-„Netz“ einbeziehen (3 mal genannt)
Einbeziehen besonderer Punkte
Aufbau des Kaiser-Wilhelm-Turms
Erhaltung der ehemaligen Eisenbahnbrücke
Radwegenetz qualitativ aufwerten
Holperstraßen mit Asphalt oder Ähnlichem fahrradtauglich ergänzen (3 mal genannt)
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Touristische Projekte und Maßnahmen
Wandern
Grillplätze im Wald schaffen
Wanderwege einrichten und unterhalten
Wandertouren anbieten
Angebote schaffen, die Gäste nach Oderberg lockt und sie hier hält
Aussichtspunkte
Aussichtspunkte ausbauen (3 mal genannt); speziell folgende:
− Aussichtsturm Kletterpark
− Bau des Aussichtsturmes auf dem Pimpinellenberg inkl. Bildung eines neuen
Fonds (5 mal genannt)
− Projekt Aussichtsturm
Besondere Orte
Albrechtsberg zugänglich machen/Treppe sanieren, Brunnen herrichten (Sperrung
ist negativ) (12 mal genannt)
Bastei säubern
Bärenkasten, begehbar machen – Tourismus, kulturelle Nutzung, historische Veranstaltungen
(4 mal genannt)
Keine Fortführung der Arbeiten am Bärenkasten
Camperplatz errichten
Kinderparadies, Mini Zoo, Angebote für Kinder
Übernahme von Patenschaften evtl. von Schule
Zukunft der Eisenbahnbrücke sichern
Gastronomie und Beherbergung
Gute Gaststätten, Hotels, Pensionen
Besonderheiten anbieten (gastronomischer Art) – Straußenfleisch, Schokolade
Zusätzliche Gastronomie (weiteres Café? – was Besonderes, Filiale Kieslinger) (3
mal genannt)
Frühstückspensionen anbieten
Gastronomie am Bollwerk einrichten
Museum
Museumsarbeit positiv
Erhaltung der Vereine notwendig (Kultur, Museum..)
Positiv: Museum, Schifffahrtsmuseum vorhanden (4 mal genannt)
Museum erhalten, ausbauen und fördern (8 mal genannt)
Schaffung/Erhaltung von zusätzlichen (geschulten) Arbeitskräften für’s BSM Oderberg
(3 mal genannt)
Museum als Kristallisationspunkt und „Leuchtturm des Tourismus“ – Sanierung,
geeignete Sichtwerbung andernorts
Arbeitsplätze: Gewährleistung der Kontinuität (Ausgebildete und –kräfte werden
wegen Befristung zu abrupt entlassen; neue sind auszubilden)
„Riesa“ positiv
Lob für Museumspark, wird gut genutzt für Veranstaltungen und kleine Ausstellungen
– kann weiter ausgebaut werden
Unterstützung weiter für Menschen aufrecht erhalten
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Wassertourismus und Infrastruktur
Situation- was ist positiv
Kanutourismus, Wasserwander-Rastplatz, Jachthafen Marina (6 mal genannt)
gut gestaltetes Bollwerk (2 mal genannt), Schiffsanlegestellen
Eisguste (3 mal genannt)
Fahrgastschifffahrt
Angelmöglichkeit vorhanden
Sehr positiv: Wasserqualität der Alten Oder – wieder (bitte) Badestelle einrichten (3
mal genannt)
Vorschläge zur Verbesserung der wassertouristischen Infrastruktur
Gastronomie, Tourismus = Arbeitsplätze
mehr gastronomische Angebote schaffen
− Café am Wasser
− Biergärten am Wasser
mehr Angebote im Bereich Wassersport/ Tourismus einrichten
− Kahnverleih ausweiten (z.B. Tretboote)
− Parkplätze für Touristen – nicht nur am Bollwerk (alte LPG)
− Kurzzeitparkplätze für Wasserboote – Grüne Aue, Puschkinufer =Marina ist zu
weit weg
− Bollwerk: Sicherung des Bollwerks zur Nutzung der Fahrgastschifffahrt, mehr
Anlagemöglichkeiten für Boote schaffen
− Parken am Wochenende an der Angermünder Straße ist problematisch (Parkgebühren?!)
− Tanken und Zelten für Motorboote (3 mal genannt)
− Verbesserung des Zustandes des Wasserwanderrastplatzes (aktivieren) (Gebühr
für Stadt) (4 mal genannt)
− Freienwalder Landgraben frei für Motorboote machen
− Wassersportvereine fehlen
Bademöglichkeiten/ Angeln verbessern
− Bademöglichkeiten fehlen
− Rekonstruktion der Badeanstalt am Sportplatz/ neue Badeanstalt (5 mal genannt)
− Alter Oderarm Richtung Bralitz – Badeanstalt wieder neu
− Oderberger See zugänglich machen, Badestelle? (3 mal genannt)
− Angeln im Oderberger See zulassen (dafür wird bezahlt) (3 mal genannt)
− Hinweisschilder für Angler entlang der Oder (Parchimufer) -Erhaltung der
Nachtruhe, Ordnung und Sauberkeit
sonstige Vorschläge/ Maßnahmen
− Promenade am Oderufer
− Sanierung des Weges vom Schöpfweg bis zur Brücke Meglitze
− Stellplatz für Wohnwagen einrichten (2 mal genannt)
− Campingplatz am Oderberger See (Halbinsel)
− Weinanbau am Polizeiberg
− Bänke/Aufenthaltsqualität am Wasserweg Berliner Straße verbessern (Auto-
Reparaturwerkstätten?)
Perspektive Oderberg, Auswertung der Auftaktveranstaltung vom 10.10.2011 Stand 7.11.2011
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Lebenswerte Stadt, Stadt und Historie
Stadtentwicklung
Stadt als Ganzes
Oderberg ist toll: Ruhe, etwas Wildheit, Ehrlichkeit, gute Luft, st nicht zu ordentlich
Oderberg ist cool, „Schönes Städtchen“ mit Kleinstadt- Flair
Lebenswert, O-der-Berg, Heimat
Morbider Charme sollte erhalten bleiben
Gespaltene Stadt
Stadtkern- Stadtzentrum
Nicht funktionierende und abweisende Altstadt, Fehlendes Stadtzentrum
Oderberg hat alles verschlafen (Altstadtentwicklung)
Stadtkernsanierung schleppend
Zentrum beleben (leerstehende Häuser nutzen, Eigentümer sollen Notweniges in
Angriff nehmen)
Stadtzentrum im „alten“ Oderberg erhalten/fördern
Marktplatz attraktiver gestalten
Stadtbereiche und Einzelobjekte
Erhalt/Wiederbelebung der alten Gebäude
Jüdischen Friedhof zugänglich machen
Abriss der Sparkasse erforderlich
Bauruinen stören- Berliner Straße, Platz der Einheit, Angermünder Straße
Rückbau der Wohnblöcke in der Siedlung
Keine Baulanderschließung Brodowiner Straße
Auf welche Zielgruppe spezialisieren (Senioren oder Junge die da bleiben/ zuziehen
sollen?)
Stadtbild – Ortsbild
Situation
Historie- besser als die Gegenwart
Probleme ohne Ende- wo fängt man an?
Stadtbild ist teilweise nur noch schlecht (2 mal genannt)- kann man private Besitzer/
Eigentümer dazu bringen, ihre Gehöfte in Ordnung zu halten?
Das Potenzial ist vorhanden- muss genutzt werden
Stadtbild erhalten und pflegen (5 mal genannt)
Marktplatz schöner gestalten (Häuser sanieren) und beleben (2 mal genannt)
Straßenbau Angermünder Straße positiv
Denkmalschutz, Sanierungsgebiet und historische Bauten
Denkmalschutz hat zu hohen Einfluss
Auflagen v. Denkmalschutz u. Sanierung „für alle gleich“ (manche richten sich nicht
danach, andere machen es ehrlich und bekommen aufwändige Auflagen) (3 mal
genannt)
Begrenzung des Denkmalschutzgebietes auf den Stadtkern und auf besondere
Objekte „mit Vernunft regeln“
Historische Bauten dem Verfall preisgegeben und baufällig (3 mal genannt)
Perspektive Oderberg, Auswertung der Auftaktveranstaltung vom 10.10.2011 Stand 7.11.2011
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Sanierungsgebiete stellen nur eine finanzielle Belastung für die Eigentümer dar
ohne Absprache mit den Betroffenen
Verteilen von Fördermitteln
Altbauten: Unterstützung der Bürger notwendig
Was passiert mit den verfallenen Häusern?
Geld muss in die Stadt investiert werden, Fördermittel für den Erhalt der Häuser?
(3 mal genannt)
Sanierung historischer Gebäude notwendig
Hüllensanierung von stadtbildprägenden Ruinen (Stadtkern)
Einzelmaßnahmen zur Ortsbildaufwertung
Wettbewerb „Schönstes Haus“ durchführen
Mehr Farbe in die Innenstadt bringen
Verantwortung für verfallene Gebäude erhöhen, auch für kommunale Gebäude
Engagement von Bürgern fördern und nicht blockieren, Blockieren von Ideen durch
Behörden (3 mal genannt)
Wenn altes Haus weg muss bitte keinen modernen Kasten hinsetzen
Was machen wir mit den unschönen Häusern in Oderberg?
Aus dem Trafohäuschen in der Angermünder Str. einen kreativen Münzautomat
machen
Bärenkasten nutzen
Leerstand ist sehr unattraktiv (4 mal genannt)
Bauruinen abreißen (Berliner Str., Platz der Einheit) (7 mal genannt)
Baufällige Gebäude in der Angermünder Straße abreißen, unabhängig vom Denkmalschutz
Sanierung der nicht zum Pachtumfang des SV gehörenden Gebäudeteile der
Sporthalle (3 mal genannt)
KGW- Zentrale: Ausstrahlung sehr beschämend
Die Straßenbrücke könnte einen neuen Anstrich bekommen
Sanierung/Abriss Neubaugebiet, Störung des traditionellen Ortsbildes
Angermünder (Ecke Brodowiner Straße) Verbindungsweg am alten Teich
Scheune Angermünder (Brodowiner als Verbindungsweg zum Seniorenheim)
Die Gärten in Oderberg, die nicht in Privathand sind, verwildern, keiner kümmert
sich, könnten z.B. von 1 EUR Jobbern bearbeitet werden
Wohnen (mit Bezug zum Arbeiten)
Seniorenwohngemeinschaften als Alternative zum Alterheim
Angebote Wohnen für Ältere Menschen sind vorhanden
Betreutes wohnen: Nachfrage besteht, Anmeldefrist 3 Jahre (zu lang?)
Weitere Verbesserung für betreutes Wohnen (vorhandene Gebäude nutzen: Friedenshain
20/21, Platz der Einheit) (3 mal genannt)
Ausbau zum altergerechten + betreuten Wohnen am Platz der Einheit in den leerstehenden
Gebäuden
Vorschlag: Investorensuche Berliner Str. 10 Freifläche für altersgerechtes Wohnen
Bessere Nutzung des Rathauses z.B. für Altersgerechtes Wohnen
Mehrgenerationenhäuser, Wohnanlagen beispielsweise aus „Löwe“, Rathaus
Perspektive Oderberg, Auswertung der Auftaktveranstaltung vom 10.10.2011 Stand 7.11.2011
Georg Balzer, Büro STADTLANDPROJEKTE 11
Bildung Kinder und Jugendliche
Situation und Bewertung
Positiv ist das Vorhandensein von Schule, Kindergarten, Post, Apotheke
Schule hat sich verbessert
Keine durchgehenden Schulbesuche bis 10. Klasse möglich
Ziele und Bedarfe
Stadt für Jugend attraktiver machen, guter Jugendclub I
Jugend mehr fördern/ Jugend im Ort halten
Waldkindergarten gewünscht
Zusammenarbeit Schule und Sportvereine nötig
Vorschläge und Maßnahmen
Sanierung Kindergarten notwendig
Schulhof reparieren / gestalten / vergrößern
Spielplätze im oberen Stadtteil schaffen (2 mal genannt)
Spielplätze attraktiver, ideenreicher gestalten (z.B. Spielplatz Fontaneplatz)
Freiflächen gestalten
Bessere Einbindung von vorhandenen Gebäuden für Jugendarbeit und Kinderbetreuung,
z.B. Anbau Sporthalle
Was soll ins ehemalige Rathaus kommen? Vorschlag PC- Kurs für Senioren mit
ehrenamtlichem Lehrer (und Werbung dafür) I
Einzelhandel – Medizinische Versorgung – Erreichbarkeits-
Infrastruktur
Einzelhandel
Stärken….
Positiv: gutes Einzelhandelsangebot (Bäcker, Fleischer) (5 mal genannt)
Positiv: Schule, Kita, Gastronomie (3 mal genannt)
Einkaufsmöglichkeiten vorhanden (3 mal genannt)
Positiv: Läden in der Stadt, Einzelhandel besser als Riesen- Einkaufsmärkte
Einkaufsmöglichkeiten in Stadtmitte
… und Schwächen
Es gab mal Vielfalt: Fischladen, Uhrmacher, Buchladen, Schuhladen, Jeansladen
Negativ: weniger Einzelhandel (z.B. Kleidung für Kinder), wenig Spezialisierung auf
Zielgruppen
Einkaufen in der Altstadt nicht zufriedenstellend
Negativ: keine Markttage mehr
Verschlechterung der Infrastruktur: Geschäftsschließungen
Vorschläge zur Verbesserung der Situation
Einzelhandel stärken/beibehalten
Wir brauchen mehr Einkaufsmöglichkeiten
Einkaufszentrum (Lebensmittel) in der Stadt einrichten
Wochenmarkt attraktiv gestalten
Bitte kein Supermarkt in der Altstadt/im „unteren“ Oderberg
Tankstelle fehlt- sollte eingerichtet werden
Perspektive Oderberg, Auswertung der Auftaktveranstaltung vom 10.10.2011 Stand 7.11.2011
Georg Balzer, Büro STADTLANDPROJEKTE 12
Medizinische Versorgung
Positiv: ärztl. Versorgung (positiv: Diensteinteilung) (7 mal genannt)
Erreichbarkeitsinfrastruktur
Situation
Nahverkehr ok (Bus) (2 mal genannt)
Verkehrsanbindung: Busse –Eberswalde, Angermünde, Bad Freienwalde
Positiv: Verkehrsanbindung
Schlechte Verkehrsanbindung
Anbindung an Einkaufsmöglichkeiten (gut oder nicht gut?)
Personennahverkehr (Rufbus o.Ä.) (gut oder nicht gut?)
Verbesserungsvorschläge
Busanbindung verbessern – Mobilität erhalten
Pendeln (Haus- Arbeit) möglichst einfach gestalten – Mobilität erhöhen
Verkehr: LKW, Motorräder– Falschparker kontrollieren, Anspruch fehlt
Busverkehr verbessern– abends, Wochenende, Anbindung Britz, Problem Senioren
und Kinderwagen
Vielleicht sollte man einen kleinen Bus einrichten, solange es in der Stadt kein Lebensmittelgeschäft
gibt für die älteren Menschen
Mehr Verkehrskontrollen
Bürgernahe Verwaltungsdienstleistungen
Rathaus Oderberg- Bürgerbüro
Bürgermeisterzimmer im ehemaligen Rathaus einrichten!
Fehlendes Bürgerzentrum
Regelmäßig Bürgersprechstunde abhalten, vorgetragene Probleme zügig bearbeiten
und unbedingt Antwort an Bürger geben (2 mal genannt)
Rathaus- Zentrum fehlt (Nutzung durch Behörden)
Service Punkt ins ehemalige Rathaus (Miete)
Mehr Handlungsfreiheiten im Bürgerbüro Oderberg (Vollmachten), z.B. Beantragung
eines Führungszeugnisses, Beantragung Personalausweis usw. (Gedanke
der Besitzstandswahrung gegenüber Situation vor Amtszusammenlegung)
Schaffung einer Beratung und Moderationsstelle für die Bürger von Oderberg zu
Fragen von Sanierungsgrundsätzen
Tele- (Haus) Technologiezentrum (im Rathaus)
Verhältnis Oderberg zur Amtsverwaltung
Amtsverwaltung fehlt- zu weit entfernt (2 mal genannt)
Fehlende Ämter bedeutet Verlust von Kunden der Oderberger Geschäfte
Schnellere Entscheidungen der Verwaltung
Öffentlichkeitsarbeit transparenter gestalten. Bürgernähe ausbauen
Infopunkt des Amtes in Oderberg dringend erhalten und verbessern
Kontaktverbesserung vom Amt zum Bürger- Rathaus? (3 mal genannt)
Amtssitz muss wieder nach Oderberg
Bürokratie abbauen
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Georg Balzer, Büro STADTLANDPROJEKTE 13
Gebäude- und Liegenschaftsentwicklung
Verwahrloste Immobilien
Liegenschaften Oderberg ordnen
Eigentums- und Vermögensverhältnisse alter baufälliger Häuser klären, dann zum
Verkauf anbieten z.B. Gartenstraße- ehemals Richter, Niekammer- Beseitigung der
Schandflecke, (4 mal genannt)
Verfallene alte Häuser: Besitzer auffordern, ihre Absichten zum Umgang mit Gebäude
und Grundstück darzulegen, ansonsten Termine setzen zur Sanierung oder
Zwangsverkauf
Grundstücksverwertung forcieren (auch unter Wert), wirtschaftsfördernd, stadtbildverschönernd
Sonderprogramm Abriss von Ruinen (2 mal genannt)
Grundstücksentwicklung
Evtl. Informations-/ Werbeveranstaltungen durchführen, um „Neustarter“ zu beraten
und zu fördern
Grundstücke billig anbieten
Wohngrundstücke auch in attraktiver Lage genehmigen
Unattraktive Eigenheimstandorte
Baugrundstücke an junge Leute vergeben
Investoren besser begleiten- Liegenschaften- Flurstücke zur Verfügung stellen
Bauen/ Baugenehmigungen schwierig (Kiefernweg möchte niemand hin)
Zu bürokratisches Genehmigungsverfahren bei Bauvorhaben, zu starke Einengung
durch Außenbereichsgrenzen per Satzung
Miete/ Neubau/ Ausbau
Mietniveau ist viel zu hoch!
Bessere Wohnmöglichkeiten für Zuzügler: Wohnungen mit Ofen
Altbausanierung bezahlbar machen
Lücken schließen (Angermünder Straße/ Stelses Ecke/ Berliner Straße) 4-er Garage
z.B.
Ausbau der Angermünder Straße, Weiter so!
Verkehr und Sicherheit in der Stadt
Sicherung von Fußwegen und Tempo 30 Bereichen, Beleuchtung
Beleuchtung (13 mal genannt)
Ampel am Markt (Schulweg) (3 mal genannt)
Verkehrsberuhigung (2 mal genannt)
Ampel an der Bushaltestelle
Zebra-Streifen, Fußgängersicherheit
Fußgängerüberwege schaffen (Brücke, Spielplatz. B 158)
Tempo 30 auf Berliner Straße
Waldwege nicht als Crossstrecke benutzen, evt. Platz dafür schaffen
Perspektive Oderberg, Auswertung der Auftaktveranstaltung vom 10.10.2011 Stand 7.11.2011
Georg Balzer, Büro STADTLANDPROJEKTE 14
Straßen- und Wegesanierung
Straßen, Wege besser ausbauen (5 mal genannt)
Ordnung in der Stadt, Winterdienst (3 mal genannt)
Sanierung Brücke (2 mal genannt)
Sanierung folgender Straßen und Wege: Friedhofweg, Straße Oderberg- Hohensaaten,
Straße zum Sportplatz, Straße der Jugend
„Der goldene Löwe“ ?
Zuwegung Sportplatz und Bärenkasten miserabel
Straßen- und Wegebau in Neuendorf
Weitere Verbesserungsvorschläge
Bushaltestellen überholen und reinigen
Schlechte Verkehrsanbindung
LKW Tonnage begrenzen
Vereine in der Stadt und kulturelle Aktivitäten
Situation
Starkes Einbringen ehrenamtlicher Arbeit in den Vereinen, aktives Vereinsleben
positiv (4 mal genannt)
Förderverein Wehrkirche Neuendorf positiv
Kulturverein positiv
Heimatverein positiv
Oderberg ist über die Grenzen hinaus bekannt durch Kulturveranstaltungen
Beleuchtung der Kirche
Vorschläge zur Verbesserung der Vereinssituationen
Engere Zusammenarbeit der Vereine, Vereine stärken (6 mal genannt)
Räume für Vereinsarbeit (2 mal genannt), z.B. Rathaus erhalten und als Vereinsgebäude
nutzen
Mehr finanzielle Förderung der Vereine und kultureller Veranstaltungen
Keine Unterstützung von z.B. Netto, Schlecker, Energieversorger zur Stärkung der
vorhandenen Vereine
Fehlende Spielplätze im oberen Stadtbereich
Unterstützung zur Gestaltung der Sportstätten
RIESA- Motiv für Briefmarke
Warum gibt es keine Ausschüsse für besondere Themen (regelmäßig treffen)
Vorschläge für kulturelle Aktivitäten
Kulturelle Veranstaltungen im Eiskaffee Kieslinger (3 mal genannt)
Lokale Agenda 2011 entwickeln
Jazz und Kaffeekonzerte
Wenig Kultur und Sportangebote (Kegelbahn)
Heimatfeste und Veranstaltungen
Festplatz mehr nutzen (Zirkus)
Schiffer- und Fischerfest nicht einschlafen lassen
Musikalische Veranstaltungen auf der Riesa
Perspektive Oderberg, Auswertung der Auftaktveranstaltung vom 10.10.2011 Stand 7.11.2011
Georg Balzer, Büro STADTLANDPROJEKTE 15
Sauberkeit und Ordnung
Stadt sauberer und gepflegter gestalten, Stadtbild verschönern (13 mal genannt)
Grünanlagen pflegen (3 mal genannt)
Grünanlagen begehbar machen (Albrechtsberg, Bärenkasten)
Bäume pflegen (werden nicht gepflegt)
Eigeninitiative Ordnung, Sauberkeit, Mitbürger/ Eigentümer sensibilisieren (5 mal
genannt)
Grün wachsen lassen
Stadtgraben säubern I
Platzverbot für Herumlungernde (beeinträchtigen guten Eindruck) (3 mal genannt)
Untätige für gemeinnützige Arbeit einbinden
Barrierefreie Stadt
Schlechter Zustand von Straßen und Gehwegen (7 mal genannt)
Behindertengerechte Erschließungswege fehlen (3 mal genannt)
Behindertenparkplätze fehlen (3 mal genannt)
Busse barrierefrei ausstatten
Fahrradgestell am Heck von Bussen anbringen
Fußweg über die Eisenbahnbrücke instand setzen

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